Die Gemeinde Pajara

 

Die Gemeinde Pajara ist die südlichste der Gemeinden auf Fuerteventura und nimmt den Süden und Südwesten der Insel ein. Neben dem Ort Pajara, der Verwaltungssitz der Gemeinde ist, gehören die beliebten Urlaubsorte auf der Halbinsel Jandia mit Morro Jable, Costa Calma, Jandia Playa und Cofete zum Gemeindegebiet. Die weiteren Orte der Gemeinde sind Solana Matorral, La Lajita, Esquinzo, die Landenge La Pared, Piedras Caidas, Toto, Ajuy, Cardon, Mal Nombre und Chilegua.
In der Gemeinde Pajara können sich die Urlauber an einer Küste von über 150 km Länge mit wunderschönen, hellen Sandstränden erfreuen. Im Norden grenzt Pajara an die Gemeinde Betancuria und im Osten an die Gemeinde Tuineje. Die Gemeinde Pajara wird durch die Landenge La Pared in die nördliche Region und die südliche Region mit der Halbinsel Jandia unterteilt.  

 

Pajara


Der Ort Pajara liegt im Nordosten der Gemeinde in einem Tal und ist von Bergen umringt, die eine Höhe von 600 Metern erreichen. Durch die Position als Verwaltungssitz der Gemeinde, zu der einige der beliebtesten Urlaubsorte der Kanareninsel Fuerteventura gehören, ist der kleine Ort Pajara relativ wohlhabend. Stadtpaläste und Landhäuser prägen das Ortsbild im Zentrum. An vergangene Zeiten, in der die Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielte, erinnert gegenüber der Kirche des Ortes ein Schöpfradbrunnen – diese Noria stammt aus dem 19. Jahrhundert. In Pajara existiert ein kommunales Süßwasserschwimmbad – dieser Luxus ist auf der trockenen Insel Fuerteventura selten zu finden.


La Lajita


Der kleine Ort strahlt noch die romantische Ursprünglichkeit der kanarischen Fischerdörfer aus. Die meisten Touristen kommen aufgrund der Kamelsafari oder wegen des Zoos nach La Lajita.


Esquinzo


Bei Esquinzo handelt es sich um einen rein touristischen Ort. Dieser wurde an dem hellen Sandstrand, der teilweise steinig ist, erbaut. Dunkle Felsformationen umranden den Strand, an dem das Baden für Kinder gefahrlos möglich ist. In einigen der Buchten wird FKK praktiziert.


La Pared


La Pared ist ein Ort und die Landenge, die den nördlichen Teil der Gemeinde Pajara vom südlichen Teil – der Halbinsel Jandia – trennt. Hier können die Urlauber Erholung und Ruhe genießen – in dem kleinen Ort herrscht kein Massentourismus.
Der Sandstrand liegt in der Nähe der dortigen Ferienanlagen. Aufgrund des geringen Tourismusaufkommens in  La Pared ist der feinsandige Strand oftmals einsam und lädt zu Spaziergängen in herrlicher Atmosphäre ein. Das Hügelland im Norden von La Pared ist teilweise unzugänglich.


Toto


Toto ist ein winziger Ort, in dem die Kirche Ermita de San Antonio de Padua erwähnenswert ist. Im Inneren der Kirche befindet sich die Statue des Heiligen Antonius – dem Schutzpatron von Toto.


Cardon


Cardon ist ein kleines Bauerndorf im Hinterland der Gemeinde. Die wenigen Einwohner in Cardon leben vorwiegend vom Tomatenanbau. Westlich des Ortes liegt der Berg Montana de Cardon mit einer Höhe von etwa 690 Metern. An den steilen Abhängen können noch ursprüngliche Pflanzen, die in Fuerteventura endemisch sind, bewundert werden. Die Montana de Cardon steht unter Naturschutz, damit vor allem die Wolfsmilchgewächse in dieser Region erhalten bleiben.


Mal Nombre


Der Strandabschnitt Mal Nombre fällt mit seinen kleinen schwarzen Strandburgen am Hang auf. Diese Strandburgen bieten Schutz vor dem Wind und sind bei FKK Urlaubern sehr beliebt. Der flach ins Meer abfallende Strand ist für Kinder geeignet. Da die wenigen Strandburgen die einzige Möglichkeit bieten, sich einen Platz zum Liegen zu suchen, ist es dort sehr ruhig – am besten ist es, sich bereits am Vormittag auf den Weg zu den Strandburgen zu machen.


Übernachten in der Gemeinde Pajara


Für die beliebten Urlaubsorte auf der Halbinsel Jandia stehen zahlreiche Angebote an Pauschalreisen zur Auswahl. Für den Rest der Gemeinde sind wenige Pauschalangebote zu finden – Zimmer in Hotels oder hübsche Ferienwohnungen können vor Ort gesucht und gebucht werden – einige bieten die Möglichkeit der Reservierung vorab über das Internet.


Infrastruktur


Durch das Touristenzentrum auf der Halbinsel Jandia ist die Straßenanbindung und die touristischen Infrastruktur im Gemeindegebiet sehr gut ausgebaut. Sämtliche Touristenziele im Süden liegen an der gut ausgebauten Straße und sind bestens mit einem Mietwagen erreichbar – ebenso wie die verschiedenen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Diese können auf eigene Faust mit dem Mietwagen erkundet werden oder über die Ausflugsangebote der Reiseveranstalter.


Sehenswertes


Das absolute Highlight in der Gemeinde sind die weiten und hellen Sandstrände entlang der Küste, die in der Gemeinde eine Länge von etwa 150 km erreicht.
In den kleinen Orten laden kleine Kirchen zu Besichtigungen ein.
Im Ort Pajara kann das Wasserschöpfrad aus dem 19. Jahrhundert besichtigt werden.
Der Strand von Costa Calma ist ein sehr beliebtes Ziel für Wassersportler und vor allem für Surfer.
Vor Morro Jable aus können Touren auf Segelschiffen unternommen werden.
Die Sehenswürdigkeiten der Insel sind durch die gute Straßenanbindung meist leicht erreichbar.