Ajuy

 

Der kleine Fischerort Ajuy liegt an der schroffen Westküste in der Gemeinde Pajara im Süden Fuerteventuras. Der Ortsteil Puerto de la Pena war früher der Hafen für die einstige Inselhauptstadt Betancuria. Der schwarze Strand des Ortes erhielt aufgrund blutiger Kämpfe bei Piratenangriffen den Beinamen Playa de los Muertos, was übersetzt Strand der Toten bedeutet. Der Strand gilt als Sehenswürdigkeit auf Fuerteventura und ist immer gut besucht. Eine Klippe, die rechts vom Strand liegt, kann über einen befestigten Weg erklommen werden, um den Ausblick über die Playa de los Muertos und das Dorf Ajuy zu genießen. Das Baden an diesem Strand ist zu gefährlich – vor allem für Kinder.

 

Übernachten in Ajuy


In dem kleinen Fischerdorf herrscht kein Massentourismus – Ajuy ist eher ein Ausflugsziel für die Urlauber an den beliebten Urlaubszielen. Pauschalangebote stehen gar nicht zur Verfügung und der kleine Ort hat kein Hotel – eventuell gibt es Möglichkeiten, sich eine private Unterkunft zu suchen.


Infrastruktur


Touristische Infrastruktur ist in Form einiger kleiner Ausflugslokale vorhanden, die für die zahlreichen Tagestouristen öffnen. Der Ort liegt nicht direkt an der gut ausgebauten Straße, sondern kann über die kleinen Straßen, die an die Westküste führen erreicht werden. Ausflüge nach Ajuy können mit dem Mietwagen oder über die Ausflugsangebote der Reiseveranstalter an den Urlaubsorten unternommen werden.


Sehenswertes


Der Strand Playa de los Muertos ist Anziehungspunkt vieler Touristen. Zum Baden ist der Strand zu gefährlich – ein herrliches Sonnenbad am schwarzen Strand ist jedoch möglich. Der weiße Kalkstein, der graue Schiefer und der schwarze Sandstrand bilden einen herrlichen Kontrast zum blauen Atlantik.
Entlang der Küste liegen Kalksteinbänke. Dort werden noch immer eingeschlossene Fossilien gefunden.
Rechts vom Strand führt ein kleiner und schmaler Weg entlang der Klippen zu den Höhlen von Ajuy. Diese sind ein Anziehungspunkt für Urlauber, doch ein Abstieg in diese Höhlen ist nur bei ruhiger See ratsam – ansonsten kann es wegen der starken Brandung zu lebensgefährlichen Situationen kommen.
Die Caleta Negra – die schwarze Bucht – liegt ungefähr 2 km von Ajuy entfernt. Dort ragen die dunklen Höhlen bis zu 600 Meter in den Fels hinein.
Ein Wanderweg an der Straße von Ajuy in Richtung Pajara führt in den Barranco de la Madre del Agua. In dieser engen und beeindruckenden Schlucht werden die Urlauber von einer üppigen Vegetation mit wunderschönen Palmen dichtem Schilfrohr überrascht.