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Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren mit einer Fläche von ca. 1.660 km² und gleichzeitig die am geringsten besiedelte. Fuerteventura bedeutet in der Übersetzung „starker Wind“ und die Insel liegt tatsächlich in einem Gebiet mit starker Windströmung. Dies birgt ideale Voraussetzungen für viele Arten an Wassersport, Die Insel der starken Winde ist nicht nur ein Paradies für Wassersportler, sondern auch für Sonnenanbeter – mit etwa 3.000 Sonnenstunden pro Jahr gehört Fuerteventura zu einer der sonnigsten Regionen der Erde. Fuerteventura begeistert mit über 150 Stränden, die sich über tausende von Jahren aus Saharasand gebildet haben. Das Sonnenparadies ist ein ganzjährig beliebtes Urlaubsziel und durch die relativ kurze Flugdauer von Deutschland aus bereits in etwa 4 Stunden erreichbar, um dem hiesigen Winter zu entfliehen oder einen Sommerurlaub mit Sonnengarantie zu erleben.
Wie alle anderen Inseln der Kanaren ist Fuerteventura, die älteste kanarische Insel, vulkanischen Ursprungs. Vermutlich entstand die Insel bei Vulkanausbrüchen, die sich vor über 70 Millionen Jahren ereigneten. Heutzutage sind die Vulkane dort nicht mehr aktiv – durch Erosion haben die Konturen der Vulkane weichere und zartere Formen angenommen. Der höchste Berg ist der Pico de la Zarza mit einer Höhe von 807 Metern.
Zu Entdecken gibt es auf Fuerteventura nicht allzu viel – die Landschaft wirkt schon fast wie eine Wüste, doch die angenehme Ruhe, die von dieser Kanareninsel ausgestrahlt wird und die zahlreichen Strände mit einem enormen Wassersportangebot begeistern die Urlauber. Für Touristen, die Ruhe bevorzugen, gerne Wandern und den Strandaufenthalt genießen, ist Fuerteventura ein wundervolles Reiseziel. Doch Achtung an alle Tierliebhaber, die gerne ihren Hund mit in den Urlaub nehmen wollen – an sämtlichen Stränden auf Fuerteventura sind Hunde am Strand verboten und dies wird regelmäßig von der örtlichen Polizei kontrolliert.

 

Klima und Wetter


Fuerteventura kann – wie die anderen Inseln der Kanaren – ganzjährig mit mildem und angenehmem Klima aufwarten. Die Insel der Stille ist extrem niederschlagsarm, da die Wolken über sie hinweg ziehen. Die Berge dort sind zu niedrig, um die Wolken aufzuhalten und diese zum Abregnen zu bewegen. Aufgrund der wenigen Niederschläge herrscht auf Fuerteventura eine Halbwüste, die bereits zur Wüste tendiert. Die zahlreichen Palmen und Pflanzen auf der Insel werden alle künstlich bewässert. Ein Wetterphänomen auf Fuerteventura ist der Scirocco – ein heißer Südostwind, der aus der Sahara auf die Insel weht. Tritt ein Scirocco auf, kann die Temperatur schlagartig um 10°C ansteigen und die Luft wird durch den heißen Südostwind extrem trocken. Gleichzeitig mit der steigenden Hitze bringt der Scirocco feinen Sand mit, der den Himmel extrem verdunkelt. 


Land und Leute


Die Landschaft auf Fuerteventura ist eher karg und schon fast wüstenähnlich. Wer Fuerteventura für kurze Zeit als Blütenmeer erleben möchte, sollte sich für einen Urlaub im Februar und März entscheiden, wenn dort die jährliche Regenzeit herrscht. Im Gegensatz zu den anderen Kanareninseln, die mit hohen Bergen und einer abwechslungsreichen Landschaft aufwarten können, hat die Insel der starken Winde keine vegetationsreiche Region, die mit sattem Grün und exotischen Pflanzen fasziniert. Dafür glänzt Fuerteventura mit seinen unzähligen, feinsandigen Strandregionen. Im Nordosten der Insel bestehen weite Sanddünenbereiche mit Wanderdünen – der Parque Natural de las Dunas de Corralejo. Obwohl der Sand der Dünen wie Saharasand wirkt, ist dieser größtenteils maritimen Ursprungs. Die Insel ist von Nord nach Süd knapp 100 km lang und misst an der breitesten Stelle 31 km. Der Istmo de la Pared ist die schmalste Stelle der Insel mit nur 5 km Länge. Dieser Isthmus teilt Fuerteventura in den nördlichen und südlichen Teil.

Die Ureinwohner auf Fuerteventura waren – wie auf den weiteren Kanareninseln – die Guanchen – bis zur Eroberung durch die Spanier zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Heute sind die Einheimischen Nachkommen aus der Vermischung der Ureinwohner und der Spanier. Das südländische Temperament und das herzliche Entgegenkommen gehört zu den begeisternden Eigenschaften der Bevölkerung, deren Talent zu farbenfrohen und ausgelassenen Fiestas bei meist religiösen Anlässen begeistert.